
Vom statischen Bild zum multidimensionalen Erlebnis
Oberflächlich betrachtet mag digitale Markenführung nur als Erweiterung der klassischen Markenführungsinstrumente erscheinen. Unternehmenswerte und -botschaften bleiben dieselben, ein Web-Styleguide definiert wie die Internet-Seiten auszusehen haben, es werden umfassende Informationen zu den Produkten und Leistungen bereitgestellt und dem Nutzer wird überlassen, was er davon als sinnvoll erachtet. Diese Herangehensweise führt oft zu ähnlichen Ergebnissen, die nur schwerlich eine Differenzierung zum Wettbewerb erkennen lassen. Aber noch problematischer ist die Tatsache, dass an dieser Stelle große Potentiale zum Kundendialog und somit auch zur Gewinnsteigerung verschenkt werden.
Schaut man etwas genauer hin, offenbart sich im digitalen Raum eine Welt komplexer Zusammenhänge, die sich nicht mehr so recht in gewohnte Kategorien und Strukturen fügen wollen. Digitale Markenführung verbindet Informationen mit multimedialen Erlebnissen, sowie Marketing und Vertrieb mit IT-Prozessen und -Services. Immer öfter steht der digitale Kanal im Zentrum von crossmedial vernetzten Medienprojekten. Marken müssen auch im Internet den Interessenten einen Mehrwert bieten, der sich klar von austauschbaren Produkten und Dienstleistungen abhebt. Abgrenzung ist notwendiger als je zuvor, denn die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt.
Der aufgeklärte Internet-Besucher benötigt aber auch wie in der realen Welt ein Gefühl der Sicherheit und sucht nach Orientierung im Informationsdschungel. Unternehmen, die Komplexität in der Kommunikation reduzieren können und die richtigen Themen und Geschichten fokussieren, sind klar im Vorteil. Identifikation und Bedürfniserfüllung stehen bei den zunehmend selbstbewussten Nutzern an oberster Stelle. Dabei spielt die Nähe zur Marke eine sehr wichtige Rolle. Diese kann durch persönliche Dialoge authentisch und glaubwürdig erzeugt und über unterschiedliche Interaktionsformen zu einer sozialen Beziehung ausgebaut werden.
Digitale Markenführung sollte also als eigenständige Disziplin mit eigenen Anforderungen und Ausdrucksmöglichkeiten betrachtet werden, um die erforderlichen Investitionen in diesen unverzichtbaren Kommunikationskanal bestmöglich einzusetzen. Wie - das erfahren Sie in unserem Whitepaper!
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