Thomas Bilz

Leiter Organisation/Nachhaltigkeit, Prokurist
Dyckerhoff AG

„Bei der Projektarbeit ist das Internet als zentrale Informationsstelle für mich nicht mehr wegzudenken – sei es zwecks Auswahl von Lieferanten, Einarbeitung in neue Themengebiete, Austausch mit Projektbeteiligten oder das Abgleichen von verschiedenen Sichtweisen bei neuartigen Aufgabenstellungen. Wenn es um die Suche nach möglichen Zulieferern und konkreten Produkten geht, ist vor allem eine verständliche Präsentation der Lösungsansätze und Methoden von Nutzen. Auch Informationen zu Branchenkenntnissen, Referenzbeispiele und die Nachvollziehbarkeit der Projektabwicklung sind für mich wichtig.“

Dirk-R. Ebeling

Geschäftsführer,
HEICO Holding GmbH

„Oft habe ich den Eindruck, dass Imagebildung vielen Unternehmen wichtiger ist als zielführende Informationen für die relevanten Zielgruppen."

„Es sind meistens die ungewöhnlichen Ideen und Umsetzungen, die hängen bleiben – allerdings oft genug, ohne die Kernbotschaft des Absenders zu vermitteln. Ich screene alles, was verfügbar ist: Webseiten, soziale Netzwerke, aber natürlich auch die Online-Portale der Fachmedien. Doch dies ist meistens immer noch zu wenig. Oft habe ich den Eindruck, dass Imagebildung vielen Unternehmen wichtiger ist als zielführende Informationen für die relevanten Zielgruppen. Ein gut gemachter Newsletter oder ein Mailing mit Themen, die mich aktuell bewegen und die genau im richtigen Moment in mein Sichtfeld geraten, sorgen bei mir für die größte Aufmerksamkeit. Ein kurzer Teaser, der Lust auf mehr macht, Downloads, die ich mir dann abholen kann, wenn ich sie benötige, Online-Seminare, die mir und meinen Mitarbeitern wertvolles Wissen vermitteln – das alles sind Services, die für mich die digitale Zukunft spannend machen."

 

 

Matthias Stegner

Geschäftsführer,
ASS-Einrichtungssysteme GmbH

 „Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaft und sollte dementsprechend behandelt werden."

„Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil der Wirtschaft und sollte dementsprechend behandelt werden. Auch im Mittelstand ist eine konsequent an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete Markenführung von großer Bedeutung. Wenn Informationen ansprechend inszeniert werden, dann begeistert das nicht nur, sondern macht auch Unterschiede deutlich, die wiederum zu einer besseren Entscheidung führen. Eine Website, die Wert auf gute Beratung legt, kann inspirieren und einen Nutzen für die tägliche Arbeit der Kunden bieten. Grundlegend hierfür sind zwei Aspekte: ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Erwartungshaltungen der Zielgruppen und die Anbindung der notwendigen Informationssysteme im Hintergrund. So kann adäquates Wissen vermittelt wie auch ein weiterführender Dialog initiiert werden. Als Kunde freut es mich immer wieder, wenn meine Meinung gefragt ist und darauf individuell reagiert wird. Das unterscheidet meiner Ansicht nach einen heutigen Lösungsanbieter von einem klassischen Produzenten.“

 

 

Michael Rummer

Produkmanager,
ProMinent Dosiertechnik GmbH

 

„Vor allem personalisierte Newsletter von Unternehmen, mit denen wir bereits in Verbindung stehen, erregen meine Aufmerksamkeit. Sehr positiv empfinde ich aussagekräftige Bildwelten und strukturierte Informationen, die meinem Interessensbereich entsprechen. Headlines mit übertriebenen Versprechungen, eine zu hohe Kontaktfrequenz sowie unpersönliche Printkommunikation empfinde ich dagegen eher als negativ. Ich persönlich würde mir am meisten einen Ansprechpartner für alle Belange wünschen, der vor allem telefonisch, aber auch per E-Mail zu erreichen ist, wenn ich Fragen habe. Relevante Unterlagen können dagegen auch über die Website bereitgestellt werden, wenn sie einfach und direkt auffindbar sind.“

 

 

Holger Noisternig

International Sales Department, Mitglied der Geschäftsleitung
Zimmer + Rohde GmbH

 

„Wir erleben zurzeit, speziell im angelsächsischen Raum, eine starke Nachfrage nach mobilen Vertriebspräsentationen, die auf iPads oder Tablets genutzt werden können. Und das, obwohl unser Geschäft sehr durch Haptik und Anfassen geprägt ist. Intelligente Anwendungen wie z. B. interaktive „Lookbooks“ zum Sammeln, Gestalten und Präsentieren von Einrichtungsideen können für unsere Kunden einen deutlichen Mehrwert schaffen. Newsletter sind in letzter Zeit etwas austauschbar geworden, da jedes Unternehmen diese kostengünstige Maßnahme einsetzt und sich die Inhalte stark ähneln. Dennoch ist es ein gutes Instrument, um Preisvorteile und Rabatte zu bewerben. Unsere recht kleine Branche ist noch weit von der Digitalisierung entfernt: Man kennt sich gegenseitig, trifft sich auf Messen und folgt den Empfehlungen von Kollegen. Dennoch recherchiere auch ich im Internet international nach Lieferanten und Neuigkeiten. Ich würde mir deswegen eine bessere Vernetzung zwischen realer Begegnung und digitalen Kanälen wünschen.“

 

 

Jochen Magerfleisch

Vorstand,
juwi AG

„Im Grunde bin ich immer online."

„Im Grunde bin ich immer online. Als Mensch interessiere ich mich für Themen, die mein Lebenskonzept widerspiegeln, sowohl beruflich als auch privat. Dabei ist es eigentlich zweitrangig, über welchen Kanal mich die Information erreicht. Entscheidend sind der Absender und der Inhalt. Beide müssen für mich persönlich wie fachlich relevant und schnell – in wenigen Sekunden – erkennbar sein. Ist das der Fall, dann nehme ich mir auch die Zeit, in die Tiefe zu gehen. Zu allgemeine oder marketinglastige Informationen gehen an mir vorbei. Wichtig ist ebenfalls, dass ich die Information auf unterschiedlichen Geräten abrufen kann. Mal nutze ich ein Smartphone, mal ein iPad und dann wieder den Laptop. Am meisten bevorzuge ich Informationsquellen und Anwendungen, die technisch so kompatibel sind, dass sie sich auf allen Ausgabeformaten gleich gut wahrnehmen lassen. Wenn sich nicht nur die Gestaltung, sondern auch der Inhalt situationsspezifisch anpasst, ist das optimal.“

 

 

Dr. Werner Daikeler

Leiter Einkauf,
Wieland-Werke AG

 

„Gezielte Informationen mit spezifischen Daten muss man sich – zum aktuellen Zeitpunkt – aktiv beschaffen. Im Internet erwarte ich von unseren Geschäftspartnern konkrete Informationen – kurz und zielführend, wie z. B. Lieferumfang, Ansprechpartner, umfangreiche Angaben zur Firma, technische Daten sowie speziell für uns angepasste und hinterlegte Informationen, beispielsweise Kataloge und Preislisten. Hilfreich kann das Internet für allgemeine Wirtschaftsdaten sein. Im Bereich des elektronischen Datenaustauschs für Geschäftsvorgänge, wie z. B. Bestellungen, Auftragsbestätigungen und Rechnungen, wäre eine Standardisierung ein spannendes Thema. Hier wäre auch eine staatliche Begleitung wichtig, sodass rechtsverbindliche Rahmenbedingungen gelten, damit der Austausch auf elektronischem Wege statt auf dem Papier zum Standard werden kann. Früher hieß es: „Papier ist geduldig“, und meinte damit belastbare Aussagen der Geschäftspartner. Dieser Aspekt sollte auch für andere zukünftige Kommunikationswege gelten.“